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Osteuropafonds bringt das Doppelte

Danske Invest Eastern Europe Convergence hat in diesem Jahr bisher im Vergleich zum allgemeinen Aktienmarkt die doppelte Performance gezeigt. Hier erfahren Sie, wo der leitende Portfoliomanager aktuell das größte Potenzial im Osten sieht.

In den ersten Monaten dieses Jahres konnte der Fonds Danske Invest Eastern Europe Convergence eine doppelt so große Rendite verzeichnen wie der allgemeine Aktienmarkt. Konkret lieg der Ertrag des Fonds bei 11,3 Prozent, während der allgemeine Markt in Osteuropa um 5,5 Prozent gestiegen ist – also ein Mehrertrag von 5,8 Prozent. Historische Gewinne sind jedoch keine Garantie für künftige.

Die Rendite dieses Fonds wurde durch eine sorgfältige Auswahl von attraktiven Einzelaktien auf den osteuropäischen Märkten einschließlich Türkei erzielt. Leitender Portfoliomanager des Fonds ist Morten Lund Ligaard. Er sieht in zwei der Hauptmärkten des Fonds – Polen und Türkei – noch erhebliche langfristige Potenziale.

Gute Aussichten in Polen
Als Land macht Polen bei Danske Invest Eastern Europe Convergence den größten Posten aus. Über die Hälfte (53,8 %) der Fondsmittel sind im Augenblick in Polen investiert. Das Land erlebt einen großen wirtschaftlichen Aufschwung, der unter anderem dem Industrie- und Konsumsektor zugutekommt.

„Polen bieten eine seltene Kombination aus wettbewerbsfähigen Löhnen, hohem Bildungsniveau und guter geographischer Lage. Polen exportiert sehr viel in andere europäische Länder, vor allem nach Deutschland. Für Investoren bietet Polen stabile, langfristige Investitionsmöglichkeiten mit gesundem wirtschaftlichen Fundament“, sagte Morten Lund Ligaard.

Der größte Einzelposten bei Danske Invest Eastern Europe Convergence ist das Mineralölunternehmen PKN Orlen, das Raffinerien und ein Tankstellennetz betreibt. Im Gegensatz zu vielen Ölunternehmen in anderen Ländern folgte der Aktienkurs von PKN Orlen nicht dem fallenden Ölpreis. Hingegen brachte die Aktien in den letzten zwölf Monaten eine Rendite von 118 Prozent und allein in diesem Jahr bis heute 71 Prozent. Die wichtigsten Märkte dieses Unternehmens sind außer Polen: Tschechien, Deutschland und die baltischen Länder.

Setzt auf die Türkei
Hinter Polen liegt im Fonds die Türkei mit 12,6 Prozent auf dem zweiten Platz – obgleich das bevölkerungsreiche Land im Augenblick in den Schlagzeilen ist wegen zunehmender Unruhen zwischen Türken und Kurden, politischer Unruhe nach der Parlamentswahl im Juni und dem Bürgerkrieg in Syrien, vor dem 1,7 Millionen Menschen in die Türkei geflüchtet sind.  Doch die Unruhe kann neue Investitionsmöglichkeiten eröffnen.

„Falls es nicht gelingt, bis Ende August eine neue Regierung zu bilden, gibt es eine Neuwahl, was die Aktienkurse erneut nach unten schicken könnte. Falls die Aktien weiter fallen, kann dies für uns ein Grund sein, unsere Investitionen in der Türkei zu erhöhen“, sagte Morten Lund Ligaard und erklärte:
„Die Türkei ist an politische und wirtschaftliche Krisen gewöhnt. Historisch gesehen besitzt die Türkei eine erstaunliche Fähigkeit, Krisen zu überwinden. Wir haben es bereits mehrfach erlebt, dass es sich lohnt, in die Türkei zu investieren, wenn dort Unruhe herrscht.“

Der Fonds ist unter anderem in den türkischen Automobilhersteller Tofaş investiert, dessen Aktienkurs in einem Jahr um 51 Prozent und in diesem Jahr bereits wieder um 22 Prozent gestiegen ist. Morten Lund Liggaard sieht jedoch noch weiteres Potenzial in der Aktie:

„Im Verhältnis zum heutigen Wohlstandsniveau gibt es in der Türkei noch recht wenige Autos, was sich meiner Einschätzung nach ändern wird. 2010 haben wir in Tofaş investiert. Das Unternehmen entwickelt und produziert unter anderem Pkw und Kastenwagen für Fiat, das auch Großaktionär von Tofaş ist. Im Frühling waren wir in der Türkei und haben Tofaş besucht. Dies war ein positives Erlebnis, das uns in unserer Investitionsentscheidung bestätigt hat“, so Morten Lund Ligaard abschließend.

Tofaş hat 6500 Mitarbeiter. Seine hochmoderne Fabrik in Bursa verfügt über eine Kapazität von 400.000 Fahrzeugen pro Jahr und stellt auch Autos für Peugeot, Opel, Citroën und Vauxhall her.

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