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Taktische Asset Allokation 2012 08 15

Kauf von europäischen Aktien (5pp) und Übergewichtung. Redu-zierung von Cash und Beibehal-tung der Ausrichtung auf Hoch-zinsanleihen. Wir erhöhen unsere Ausrichtung auf Aktien und gewichten diese Anlageklasse durch einen Kauf von europäischen Aktien (5pp) über. Hochzinsanleihen stehen wir nach wie vor positiv gegenü-ber.

Wir gewichten Aktien aus drei Gründen über. Erstens erwarten wir keine Rezession in den USA, keinen chinesischen Kollaps und auch kein Auseinanderbrechen der Eurozone. Zweitens gehen wir davon aus, dass sich das Weltwirtschaftswachstum unter Führung von China und den USA erholen und moderat ansteigen wird. Das Wachstum in Europa sollte in den kommenden 6-12 Monaten voraussichtlich geringfügig steigen, wir erwarten jedoch keine deutliche Erholung oder ein positives Wachstum vor 2013. Wir möchten jedoch betonen, dass wir kein Ende der Eurokrise herbeirufen. Drittens gehen wir davon aus, dass die „fiskalische Klippe“ in den USA ohne große Probleme gelöst werden sollte. Trotzdem stellt sie nach wie vor ein erhebliches Ereignisrisiko dar, das wir genau beobachten.
 
Wir geben zu, dass wir unsere globalen Leitindikatoren vorweg nehmen, d.h. die Trendwende beim Weltwirtschaftswachstum hat noch nicht stattgefunden, sie wird sich aber erwartungsgemäß ziemlich bald einstellen. Eine solche Trendwende wäre vermutlich ein Katalysator für weitere Erhöhungen unserer Allokation in risikobehafteten Vermögenswerten.
 
Die aktuellen Hauptrisiken sind unserer Meinung nach a) ein politisches Ereignisrisiko in den USA und Europa, b) ein Anstieg der Rohstoffpreise und c) erneute straffere Maßnahmen am chinesischen Immobilienmarkt.
 
Die Gründe, warum wir nicht davon ausgehen, dass die Finanzlage der USA für die Märkte so einschneidend ist wie im letzten Jahr, sind das Ausmaß der Erschütterung (laut CBO eine Straffung im Wert von etwa 5% des BIP) und ihre Zusammensetzung (Die Republikaner möchten den geplanten Ausgabenkürzungen bei der Verteidigung nicht zustimmen und sind auch nicht dafür, die von Bush eingeführten Steuersenkungen auslaufen zu lassen. Die Demokraten werden andererseits keine Ausgabenkürzungen im Gesundheitswesen und keine Erhöhungen des mittleren Einkommenssteuersatzes zulassen.). Darüber hinaus wurde das Thema auf Verkäuferseite weitreichend verfolgt und analysiert.
 
 
Wir wissen jedoch auch, dass vor der Präsidentschaftswahl nichts passieren wird und definitiv die Möglichkeit besteht, dass das politische Gezerre und der Stillstand andauern werden. Die aktuelle Situation stellt also weiterhin ein großes Risiko dar  und bremst momentan das US-Wachstum.
 

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