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Daten aus China schüren Optimismus

In China ist das Wirtschaftsvertrauen gestiegen, wie neue Zahlen aus dem Reich der Mitte belegen. „Das untermauert unsere Erwartung, dass das Wachstum in China wieder anziehen wird", erklärt der Chefanalyst von Danske Invest. Die Wohnungsmarktdaten sind jedoch nach wie vor schwach.

Bei der Veröffentlichung der Wirtschaftsdaten richten sich alle Augen nach China. Viele Analysten und Volkswirte haben für 2014 ein Wachstum von ca. 7 Prozent prognostiziert. Ihre Erwartungen wurden seit dem Jahreswechsel jedoch schwer enttäuscht. Anstatt eines Anstiegs verzeichnete das Wachstum einen Rückgang, der bei Anlegern und Analysten Stirnrunzeln verursachte. Bo Bejstrup Christensen, Chefanalyst bei Danske Invest, hat zu einem früheren Zeitpunkt vorhergesagt, dass die Talsohle nun erreicht zu sein scheint und es mit der chinesischen Wirtschaft wieder aufwärts gehen dürfte. Neue Zahlen zum Wirtschaftsvertrauen bekräftigen diese Vermutung.

„Seit zwei Monaten sprechen wir davon, dass die Talsohle erreicht ist und das Wirtschaftsvertrauen als Indikator für ein steigendes Wirtschaftswachstum wieder zunehmen wird - auch wenn wir nicht davon ausgehen, dass das Wachstum das frühere Niveau von 8 Prozent erreichen wird. Die neusten Zahlen zum Wirtschaftsvertrauen weisen tatsächlich darauf hin, dass sich China auf einem guten Weg befindet", erläutert Bo Bejstrup Christensen.

Die Zeit der Enttäuschungen könnte vorbei sein
Es spricht einiges dafür, dass die negativen Schlagzeilen aus der chinesischen Wirtschaft, die die Märkte in den letzten 12 bis 18 Monaten beeinträchtigt haben, ein Ende haben werden. Das Wirtschaftswachstum ging kontinuierlich zurück und das Wirtschaftsvertrauen wurde weiter geschwächt. Aber jetzt deutet vieles darauf hin, dass die Zeit der Enttäuschungen vorbei sein könnte. In den letzten Monaten gab es eine Reihe von positiven Meldungen - und die neuen Zahlen zum Wirtschaftsvertrauen sind eine davon.

Von Euphorie ist Bo Bejstrup Christensen aber noch weit entfernt. In der chinesischen Wirtschaft gibt es nach wie vor einige Unsicherheitsfaktoren, die die Entwicklung beeinträchtigen könnten. Einer davon ist der Wohnungsmarkt.

Zahlen zum Wohnungsmarkt erzeugen Unsicherheit
„Die neusten Zahlen für den Wohnungsmarkt weisen darauf hin, dass die Immobilienverkäufe rückläufig sind und die Preise in einigen Städten zurückgehen. Das lässt unmittelbar einen schwachen Wohnungsmarkt vermuten, aber wir gehen davon aus, dass diese Zahlen Spätfolgen der strafferen Geldpolitik sind, die die chinesische Regierung eingeführt hat, um das Kreditwachstum unter Kontrolle zu bekommen. Sie sind also kein Indikator dafür, dass der Wohnungsmarkt kurz vor dem Zusammenbruch steht", führt Bo Bejstrup Christensen aus.

Die optimistischen Töne aus der chinesischen Wirtschaft sind für Anleger gute Neuigkeiten, da sie die Bedenken in Bezug auf China zerstreuen sollten. Davon werden globale Aktien im Allgemeinen, aber auch Aktien aus den Schwellenländern profitieren, die 2013 ein schweres Jahr hatten und auch in den ersten Monaten 2014 weitere Kursverluste erlitten. Seit Ende März geht es mit Schwellenländeraktien jedoch wieder aufwärts, u.a. aufgrund der Erholung in China.

Wenn man sich als Anleger für die Schwellenländer interessiert, bietet Danske Invest eine Reihe von Fonds, die sowohl in Aktien als auch Anleihen aus dieser Region investieren. Einer der Aktienfonds ist der Nye Markeder Small Cap, der in den letzten drei Monaten seinen Vergleichsindex übertroffen hat - zuletzt im Mai mit einer Rendite von 5,5 Prozent im Vergleich zur Rendite des Vergleichsindex von 4,6 Prozent. Der Fonds hat in den letzten fünf Jahren einen jährlichen Ertrag von durchschnittlich 22,34 Prozent erzielt, wenn auch unter großen Schwankungen.

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