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Die Inflationssicherung des Portfolios ist aktuell billig

Indexanleihen fungieren als Absicherung gegen eine steigende Inflation. Die Inflation steht möglicherweise vor einem Anstieg - und Indexanleihen sind aktuell billig.

Die Inflation ist nun schon seit einigen Jahren niedrig. Aber es ist sehr wahrscheinlich, dass ein Inflationsanstieg bevorsteht - und dieser wird den Wert von nominalen Vermögenswerten wie herkömmlichen Staats- und Unternehmensanleihen aushöhlen.

Deshalb ist für Anleger ein Blick auf Indexanleihen durchaus relevant, die tatsächlich eine Absicherung gegen einen Inflationsanstieg darstellen. Diese sind momentan sehr günstig bewertet.

Wertsteigerung mit der Inflation
„Der Wert einer Indexanleihe steigt im Takt mit der Inflation. Der Unterschied zwischen einer Nominalanleihe und einer Indexanleihe besteht darin, dass man beim Kauf einer Nominalanleihe immer genau weiß, welchen Zins man erhält, während man bei einer Anlage in eine Indexanleihe den Wert - die Kaufkraft - seiner Investition kennt", sagt Thor Schultz, Portfoliomanager bei Danske Invest mit der Verantwortung für den Global Inflation Linked Bond Fund, und weist darauf hin, dass Indexanleihen auch Staatsanleihen sind.

In den letzten Jahren gab es eine große Nachfrage nach Nominalanleihen - und das hat den Preis in die Höhe getrieben. Das ist teilweise den großen quantitativen Lockerungsprogrammen der Zentralbanken sowie den Regulierungsanforderungen an die großen Banken hinsichtlich eines höheren Kapitalpolsters geschuldet. Beides resultierte in massiven Aufkäufen von nominalen Staatsanleihen.

„Unter anderem deshalb sind Indexanleihen im Vergleich zu Nominalanleihen jetzt so billig geworden, dass man als Anleger tatsächlich für die Absicherung der Kaufkraft bezahlt wird", meint Thor Schultz und erklärt, dass der Wert von Indexanleihen an die Inflationserwartung gekoppelt ist.

Bewertungen basieren auf unrealistischem Szenario
„Im Augenblick werden Indexanleihen im Allgemeinen auf einem Niveau gehandelt, auf dem lediglich eine Inflationserwartung von 1% auf 5-Jahressicht eingepreist ist. Das ist unserer Ansicht nach ein unrealistisches Szenario", erläutert Thor Schultz und fügt hinzu, dass man außerdem nicht vergessen sollte, dass eine Nominalanleihe bei einem Inflationsanstieg an Wert verliert.

Danske Bank erwartet, dass die Inflation in der Eurozone im Januar/Februar 2017 zwischen 1,3 und 1,5% liegen wird - selbst wenn der Ölpreis auf dem aktuellen Niveau verharrt.
Der Danske Invest Global Inflation Linked Bonds Class I investiert im Gegensatz zu vielen ähnlichen Produkten ausschließlich in Indexanleihen und stellt somit eine wahre Inflationsabsicherung dar. Trotzdem zählt die Wertentwicklung des Fonds zu den besten weltweit.

„In 5-jährigen Indexanleihen aus den USA, Kanada und Australien ist eine viel niedrigere Inflationserwartung eingepreist. Hier sind wir daher im Verhältnis zum Markt übergewichtet. In Europa gewichten wir 10-jährige Indexanleihen über, da hier insbesondere auf 10-Jahressicht eine sehr niedrige Inflationserwartung eingepreist ist", führt Thor Schultz aus.

Danske Invest hat dieses Dokument zu Informationszwecken erstellt. Es stellt keine Anlageberatung dar. Eine Anlage in Indexanleihen ist mit Risiken verbunden, und es kann im schlimmsten Fall zu einem Totalverlust kommen.
 

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