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Die Stunde der Wahrheit rückt näh

Anfang April beginnt die Berichtssaison – und jetzt müssen die Unternehmen liefern. Das gibt Anlegern einen guten Anlass um zu überprüfen, ob ihr Portfolio nach wie vor mit ihrem Risikoprofil übereinstimmt.

Wie viele Anleihen sollte man im Portfolio haben und welche? Und was ist mit Aktien? Ist die Risikoverteilung immer noch intakt?

Die Berichtssaison für das erste Quartal steht vor der Tür. Das kann zu Schwankungen an den Aktienmärkten führen, je nachdem, ob die Unternehmensergebnisse die Kursanstiege der letzten Monate rechtfertigen. Deshalb ist es eine gute Idee, wenn Anleger ihr Portfolio überprüfen und nachschauen, ob es die gewünschte Risikoverteilung aufweist und der Anteil von Aktien und Anleihen den Erwartungen entspricht. Laut Chief Analyst Bo Bejstrup Christensen von Danske Invest ist eine regelmäßige Wartung des Portfolios äußerst wichtig. Nachfolgend nennt er vier Argumente, warum ein Portfolio-TÜV gerade zum jetzigen Zeitpunkt sinnvoll ist:

1. Gut gerüstet für den Tag der Abrechnung
Die Rechnungslegung ist für Unternehmen eine bedeutende Prüfung. Deshalb ist es wichtig, dass auch die Anleger gut vorbereitet sind.„Einige Unternehmen enttäuschen, andere überraschen positiv – und das wirkt sich natürlich auf die Aktienkurse aus. Daher sollte man als Anleger nicht zu stark auf einzelne Sektoren oder bestimmte Unternehmen ausgerichtet sein. Risikodiversifizierung ist das Schlüsselwort“, erläutert Bo Bejstrup Christensen von Danske Invest.

2. Kursanstiege verändern die Zusammensetzung
Betrug der Portfolioanteil von Small Caps vor zwei Jahren noch 10%, kann die positive Entwicklung an den Aktienmärkten den Wert dieser Aktien so stark nach oben getrieben haben, dass ihr Anteil am Gesamtportfolio gestiegen ist. Deshalb sei es ratsam, die Zusammensetzung des Portfolios zu überwachen, erklärt Bo Bejstrup Christensen.

„Sie können sich von Ihrem Finanzberater ein Anlegerprofil auf Basis Ihrer Risikobereitschaft und Ihres Anlagehorizonts erstellen lassen. Ihr Investmentportfolio sollte natürlich dieses Anlegerprofil widerspiegeln. Daher sollte man regelmäßig überprüfen, ob die Balance im Portfolio noch stimmt“, erläutert Bo Bejstrup Christensen.

3. Niedrige Zinsen drücken die Anleiherenditen
Ein ausgewogenes Portfolio enthält sowohl Aktien als auch Anleihen. Aber die niedrigen Zinsen und die Aussichten auf ein steigendes Weltwirtschaftswachstum machen es zunehmend schwerer, mit bestimmten Anleihearten hohe Renditen zu erzielen.

„Es ist wichtig, dass man die richtigen Anleihen in seinem Portfolio hat. Die historisch niedrigen Zinsen sind ein guter Anlass, den Anleiheteil des Portfolios zu überprüfen. Es gibt beispielsweise große Unterschiede beim Renditepotenzial von Staatsanleihen und Unternehmensanleihen“, sagt Bo Bejstrup Christensen.

4. Anlagehorizont sollte langfristig sein
Auch wenn es wichtig ist, ein Portfolio regelmäßig zu überprüfen, sollte man sich nicht von kleinen oder größeren Schwankungen am Aktienmarkt irritieren lassen. „Bleiben Sie Ihrem Anlegerprofil treu“ – so lautet die Botschaft von Bo Bejstrup Christensen.

„Wenn man verkauft, nachdem die Kurse bereits gefallen sind, oder erst kauft, nachdem sie bereits gestiegen sind, verpasst man potenzielle Gewinne. Wenn man sich auf ein Anlegerprofil festgelegt hat, sollte man sich grundsätzlich daran halten – auch bei Kursrückgängen“, argumentiert Bo Bejstrup Christensen.

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