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Globaler Fonds wählt nur Qualitätsaktien aus

FONDS DES MONATS: Erfahren Sie, wie das Team von Danske Invest die Aktien für Global Stockpicking auswählt.

Für den Fonds Global Stockpicking von Danske Invest läuft es gut. 2015 hat er bisher eine Rendite von 16,5 Prozent erreicht. Das sind drei Prozent mehr als sein Benchmark, also der Referenzindex, an dem seine Rendite gemessen wird. Daten der Vergangenheit geben jedoch nicht zwingend ein verlässliches Bild des künftigen Risikoprofils.

Wie der Name Global Stockpicking bereits besagt, werden für den Fonds die weltweit besten Aktien ausgewählt. Ins Portfolio kommen nur Unternehmen mit einem Marktwert von über zwei Milliarden US-Dollar. Dies sind immerhin noch weltweit 7000 Unternehmen. Es erfordert also eine sorgfältige Analyse, genau die Aktien auszuwählen, die zur Elite gehören und damit in diesen Fonds aufgenommen werden können, der zur Zeit etwa 40 Unternehmen umfasst.

Krankenversicherung schneidet am besten ab
Max Jul Pedersen (44) ist seit 2014 Chefportfoliomanager des Fonds. Er leitet ein Team mit zwei weiteren Mitarbeitern, die sorgfältig einzelne Aktien auswählen, bei denen sie eine Chance auf größtmögliche Rendite ohne allzu großes Risiko sehen.

Einer der ganz großen Gewinner im Fonds ist die UnitedHealth Group, eine amerikanische Krankenversicherung. In Euro gemessen ist diese Aktie in diesem Jahr bereits um 40 Prozent gestiegen.

UnitedHealth Group ist ein gutes Beispiel für die von den Portfoliomanagern ausgewählten Aktien.
„Wir verlangen von Unternehmen gute Möglichkeiten zu wachsen und in neue Bereiche zu investieren. Aber das Wachstum allein ist noch nicht ausschlaggebend, es muss auch rentabel sein“, erklärte Max Jul Pedersen.

Das amerikanische Krankenversicherungssystem entwickelt sich momentan rasant. Dies eröffnet der UnitedHealth Group völlig neue Märkte. Und auf diese Entwicklung war das Unternehmen zudem ausgezeichnet vorbereitet.

So werden die Aktien ausgewählt
Max Jul Pedersen und sein Team wählen die Aktien nach bestimmten Qualitätskriterien aus:
„Zu unseren Kriterien gehören gute Wachstumsmöglichkeiten, Neuinvestitionen sowie die Performance der letzten sieben bis acht Jahren. Die Unternehmen müssen bereits bewiesen haben, dass sie mit dem investierten Kapital vernünftige Renditen erzielen können. Wir suchen gezielt Qualitätsaktien, die noch unterbewertet sind“, sagte Max Jul Pedersen.

Als Großinvestor, der einen 309 Millionen Euro schweren Fonds verwaltet, hat das Team Möglichkeiten, die dem Privatinvestor verschlossen sind. Dazu gehört auch der direkte Zugang zu den Führungskräften der betreffenden Unternehmen.

 „Im Augenblick haben wir nur ein einziges Unternehmen, dessen Vorstand wir noch nicht getroffen haben – und das ist Microsoft“, sagte Max Jul Pedersen.

Aufgrund dieser Besprechungen haben die Portfoliomanager einen ganz anderen Einblick in die Entwicklungspotenziale eines Unternehmens, als wenn sie nur Jahres- und Quartalsberichte oder Bewertungen anderer Analysten lesen würden.

„Bei persönlichen Treffen mit der Unternehmensleitung können wir genauer erkunden, ob sich das Unternehmen auf dem richtigen Weg befindet. Natürlich erhalten auch wir nur Informationen, die für die Märkte bestimmt sind, aber wenn man persönlich den Entscheidungsträgern gegenübersitzt, spürt man doch vieles, was nicht direkt gesagt wird“, so Max Jul Pedersen.

Besprechung mit US-Modeunternehmen
Im Frühjahr war ein solches Gespräch bei einem größeren US-Modeunternehmen der Grund dafür, dass der Fonds dort zunächst nicht investiert.

„Das Unternehmen hat gute langfristige Aussichten. Aber die Unternehmensorganisation muss grundlegend verändert werden, um die angekündigten Ziele zu erreichen. Wir wussten bereits, dass noch viel zu tun ist. Doch erst beim Gespräch mit dem Vorstand wurde uns klar, wie schlimm es wirklich steht und dass die Umstellung wohl sehr viel länger dauern wird als angekündigt“, berichtete Max Jul Pedersen und fuhr fort:

„Wir hatten vorher eigentlich daran gedacht, im Herbst unseren Aktienbestand zu erhöhen. Doch nun werden wird damit noch ein bis anderthalb Jahre warten.“

In Chile tätig – in London notiert
Mit 44 Prozent des Portfolios bilden Aktien von US-Unternehmen den Schwerpunkt von Global Stockpicking. Über 90 Prozent der Aktien des Fonds sind an den Börsen der entwickelten Aktienmärkte notiert.

„Ein Unternehmen mag zwar in New York oder London notiert sein, ist aber vielleicht in einem ganz anderen Land tätig “, erläuterte Max Jul Pedersen und nannte als Beispiel Antofagasta, ein in London notiertes Bergbauunternehmen, das ganz überwiegend in Chile tätig ist. 

Max Jul Pedersen und sein Team behalten eine Aktie durchschnittlich drei bis vier Jahre.
„Doch wir stoßen eine Aktie auch früher ab, wenn Fakten dafür sprechen, dass sie nicht unseren Erwartungen entsprechen wird. Wenn wir meinen, dass eine Aktie zu schnell und zu stark gestiegen ist, kann das für uns ebenfalls ein Verkaufsgrund sein.“
 
Unruhe bietet Chancen
Wenn es Bewegung auf den Aktienmärkten gibt und viele Kurse aufgrund eines allgemeinen Markttrends fallen, steht Max Jul Pedersen bereit, sich bietende Chancen zu ergreifen.

„Die Unruhe hinsichtlich der Entwicklung in Griechenland haben wir beispielsweise dafür genutzt, unsere Bestände an Aktien zu erhöhen, deren Kurse allein aufgrund der Marktstimmung nachgaben.“

Hierzu gehörte auch das im DAX 30 notierte Pharma- und Chemieunternehmen Bayer.

In letzter Zeit gingen die Kurse vieler Aktien der Emerging Markets aufgrund einer allgemein negativen Stimmung hinsichtlich der Schwellenländer zurück.

„Wir wählen nur Qualitätsaktien aus. Auch in den Emerging Markets gibt es davon viele. Das Problem ist nur, dass sie oft überbewertet sind. Aber da jetzt die Kurse in den Emerging Markets allgemein stark nachgeben, sehen wir Möglichkeiten, dort in wirklich interessante Aktien zu investieren“, so Max Jul Pedersen abschließend.

Lassen Sie sich beraten, bevor Sie in Danske Invest Global Stockpicking investieren. Denken Sie daran, dass Investitionen in Aktien immer mit einem Risiko verbunden sind und Sie schlimmstenfalls Ihr gesamtes investiertes Kapital verlieren können.

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