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Japanische Aktien offenbaren zunehmend Potenzial

Starke Branchensieger machen den japanischen Aktienmarkt trotz starken Erhöhungen attraktiv.

Japanische Aktien bieten zunehmend Potenzial - und das, obwohl die Kurse seit Ende Oktober bereits gut angezogen haben. Die japanische Zentralbank hatte überraschend angekündigt, ihren Aufkauf japanischer Wertpapiere, darunter Aktien, auszuweiten.

So lautet die übergeordnete Einschätzung bei Danske Invest, die deshalb nach wie vor eine Übergewichtung japanischer Aktien empfiehlt. Chief portfoliomanager Max Jul Petersen, der die globalen Aktienportfolios von Danske Invest zu Aktien berät, zählt zu den Optimisten.

"Ich sehe weiterhin gute Möglichkeiten bei den japanischen Aktien. Viele Gesellschaften erscheinen günstig bewertet und haben sehr viel Kapital angehäuft", erläutert er.

Positiv für viele japanische Exportunternehmen ist darüber hinaus der abwertende Yen, der japanische Produkte im Ausland billiger macht.
 
Japanische Branchensieger
"Übergeordnet sind am japanischen Aktienmarkt zahlreiche der so genannten World Champions, also Weltmeister, vertreten. Das sind weltweit führende Gesellschaften mit Marktanteilen von bis zu 70-80 Prozent, darunter etwa  spezialisierte Unternehmen, die hochtechnologische Komponenten für Roboter fertigen, ein Markt, der für andere Unternehmen schwer zugänglich ist. Viele japanische Unternehmen sind für eine künftige Entwicklung mit erhöhter Fertigungsautomatisierung wirklich gut aufgestellt", so Max Jul Pedersen.

Eines der Unternehmen, auf das er persönlich setzt und auch in den Investmentfonds Global Stockpicking aufgenommen hat, ist Autohersteller Toyota.

"Aus unserer Sicht ist die Gesellschaft angesichts ihrer überragenden Technologie und starken Positionierung in der Entwicklung der Autos von morgen, beispielsweise Hybridautos, zu niedrig bewertet", erläutert er weiter.
 
Geringfügig höhere Schwankungen
Gegenwärtig liegt der japanische Aktienindex auf seinem höchsten Niveau seit 2007. Da er jedoch stark makrogetrieben, also wesentlich von der übergeordneten wirtschaftlichen Entwicklung beeinflusst ist, bietet er gewisse Herausforderungen, so etwa, dass Anleger, je nach Entwicklung des Yen, japanischen Aktien nachjagen und diese ebenso schnell wieder abstoßen.

"Das führt dann dazu, dass am japanischen Aktienmarkt zuweilen größere Schwankungen zu verzeichnen sind als an anderen Märkten, und selbst gute Gesellschaften bleiben davon nicht unberührt. Generell halten wir jedoch an den japanischen Gesellschaften fest, auch wenn wir den Anteil japanischer Aktien von Zeit zu Zeit anpassen", so Max Jul Pedersen.

Europäische Anleger sollten indessen bedenken, dass eine weitere Abwertung des Yen die Erträge schmälert. Der beste Schutz dagegen ist der Kauf von Aktien japanischer Exportunternehmen, die vom Währungseffekt profitieren.
 

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