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Qualitätsunternehmen

Nach der Aktienparty: Jetzt wird es immer schwieriger, gute Anlagechancen zu finden

Nach einem Jahr, in dem zahlreiche Aktien an den westlichen Aktienmärkten Kursanstiege verzeichneten, wird es zunehmend schwieriger, 2014 gute Anlagechancen zu finden. Deshalb ist es umso wichtiger, die einzelnen Aktien vor einem Kauf zu analysieren und zu bewerten.

2014 wird es zunehmend schwieriger, gute Anlagechancen zu finden. Auch wenn die Aktienparty mit potenziellen Kursanstiegen insbesondere an den westlichen Aktienmärkten momentan noch andauert, wird die Einzeltitelauswahl bei der Jagd nach guten Renditen zunehmend wichtiger. Analysten gehen nämlich nicht davon aus, dass sich die großen Kurssteigerungen, die wir 2013 gesehen haben, im gleichen Tempo fortsetzen werden – und das stellt große Ansprüche an die Aktienauswahl der Anleger.

Bei Danske Invest verfolgen die Portfolioberater zur Identifizierung der besten Unternehmen mit dem größten Kurspotenzial einen ganz besonderen Ansatz. Sie analysieren drei Faktoren, die Aufschluss darüber geben, ob eine Aktie Potenzial hat: Veränderungen, Qualität und Bewertung.

Henrik Fænøe ist der Leiter für europäische und globale Aktien bei Danske Capital, das unter anderem Danske Invest bei Investitionsentscheidungen berät. Er erklärt, dass diese drei Faktoren miteinander verglichen werden müssen um zu bewerten, ob sich die Investition in eine bestimmte Aktie lohnt. Im Folgenden werden die drei Faktoren, die er und seine Kollegen bei der Suche nach interessanten Anlagemöglichkeiten betrachten, näher erläutert.
 

  1. Ausschau halten nach Veränderungen
    Veränderungen können Unternehmen neue Chancen eröffnen und damit neue Einkommensquellen und einen höheren Umsatz bescheren. Laut Henrik Fænøe von Danske Capital muss man sowohl interne als auch externe Veränderungen berücksichtigen.

    „Bei den externen Veränderungen geht es um Faktoren, die das Unternehmen nicht beeinflussen kann – sowohl positive als auch negative. Ein Beispiel wäre ein weltweiter Anstieg der Diabetespatienten, wovon Novo Nordisk profitieren würde. Zu den internen Faktoren gehören Umstrukturierungen, die Schließung oder Inbetriebnahme einer neuen Fabrik usw.“, erläutert Henrik Fænøe.
     
  2. Die Qualität bewerten
    Qualität wird durch mehrere Parameter definiert: Wie solide ist das Unternehmen, wie ist die Balance zwischen Eigenkapital und Fremdkapital und wie erfolgreich ist das Geschäftsmodell.

    „Wenn wir die Qualität eines Unternehmens bewerten, schauen wir uns selbstverständlich eine Reihe von Kennzahlen an, die Aufschluss über die Finanzstärke und Qualität geben. Wir achten aber auch darauf, ob das Geschäftsmodell robust ist, wie die Konkurrenzsituation ist und ob das Unternehmen eine starke Führungsetage hat. So bekommen wir einen Einblick in das Potenzial eines Unternehmens und seine aktuelle Marktposition“, legt Henrik Fænøe dar.
     
  3. Den richtigen Preis finden
    Selbst die besten Unternehmen mit enormem Potenzial können zu hoch bewertet sein. Laut Henrik Fænøe ist es eine Herausforderung, den richtigen Preis für eine Aktie zu finden.

    „Das kann man bei einer Investition am schwersten einschätzen. Ein solides Unternehmen ist oft teuer, da sowohl die Qualität als auch die Veränderungen rund um das Unternehmen sehr positiv sind. Aber wie teuer darf Qualität sein? Hier betrachten wir u.a. den Cashflow im Verhältnis zur Bewertung des Unternehmens, das Kurs-Gewinn-Verhältnis und das Kurs-Buchwert-Verhältnis“, erklärt Henrik Fænøe.

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